RW Kemberg II – Mühlanger SV 5:3 (1:2)

Rot-Weiß kann, nach 0:2-Rückstand, die Partie gegen den „Angstgegner“ noch drehen.

 

Bei 3 Anläufen, unter dem Trainerteam Kohnert/Furchner, gelang bisher erst ein einziger Punktgewinn gegen den MSV. Dies sollte sich unbedingt ändern. Außer Max Zwetzschke konnte man dabei auf alle Stammkräfte bauen. Sehen konnte man das allerdings nicht.Mit einer katastrophalen Leistung im Defensivbereich lud der Spitzenreiter die Gäste praktisch zum Tore schießen ein, die überfälligen Treffer fielen in der 10. und in der 22. Minute. Die ersten 30 Minuten waren unterirdisch und der Rückstand von (nur) 0:2 war noch das Beste aus Sicht der Kemberger. Zu diesem Spielabschnitt lohnen sich keine Einzelkritiken. Eine taktische Umstellung ließ die Gastgeber langsam ins Spiel kommen und als Henry Reiß in der 41. Minute per Distanzschuss auf 1:2 verkürzen konnte, war auch der Glaube an einen Heimsieg wieder da. Das die Halbzeitansprache etwas anders ablief, als sonst, war trotzdem klar. Wechsel gab es keine, die 11 Spieler, die sich in Bedrängnis gebracht hatten, sollten auch für die Wende sorgen. In den 20 Minuten nach der Pause kam der MSV dann kaum noch über die Mittellinie und Kemberg wirkte, wie eine komplett veränderte Mannschaft. Die Tore von Pascal Bischoff (51.) und Hannes Peeck (61.) drehte die Begegnung. Für die beiden Mittelfeldspieler waren es die Saisontore Nr. 10 bzw. 15. In der 70. Minute stellte dann Bastian Schenk die Weichen klar auf Heimsieg. Die Energieleistung des MSV in Hälfte 1 zeigte deutliche Spuren. Gegenangriffe liefen mittlerweile nur noch über 2 Spieler und diese beiden (Jaskowiak und Pankrath) konnten in der 86. Minute, begünstigt vom Kemberger „Abwehrverhalten“, sogar noch auf 4:3 verkürzen. Am Ende sorgte Henry Reiß per Freistoß wieder für den 2-Tore-Abstand und damit für einen versöhnlichen Abschluss in einem verrückten Fußballspiel. Anmerkung: Wenn man sie nicht erwähnt, waren sie stark. Das Schiedsrichterteam um Dirk Meißner verdient jedoch eine Erwähnung, weil es eine tadellose Leistung bot.  Aufstellung: N. Kohnert, J. Schulz (65. M. Peeck), P. Bischoff, M. Miertzschke, B. Hampel (77. P. Disselhoff), M. Wend, A. Apitzsch, B. Schenk (71. S. Ebert), H. Peeck, H. Reiß, M. Seeger
 

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