Ausfälle konnten nicht kompensiert werden

Im kreisinternen Derby schafften die Rot-Weißen keine Überraschung gegen den Ligarivalen aus Piesteritz und mussten sich mit 2:6 geschlagen geben. Erster Torschütze auf dem neuen Kunstrasen hieß Pascal Pannier, der mit einem schönen Spielzug die Gastgeber in Führung brachte. Brian-Lucas Körnicke sicherte fast im Alleingang den Sieg, denn mit 4 Treffern zeigte er seine Schussqualitäten. Die Brüder Roy und Marcus Niemitz machten den Sack zu. Das zweite Tor für Kemberg/Oranienbaum erzielte Justin Neumann vom Punkt.

 

Image Im Vorfeld herrschte viel Euphorie, denn die D-Jugend und die E-Jugend durften als erste Mannschaften auf dem neuen Kunstrasenplatz ein Pflichtspiel austragen. Diese Hochstimmung schlug sich am Morgen des Spieltages bei den Trainern in ein flaues Gefühl um, denn mit Pascal Pannier und Christopher Jenichen meldeten sich zwei Leistungsträger krank, die trotz ihres Gesundheitszustandes tapfer durchhielten. Nicht unerwähnt sollten die Oberschenkelprobleme von Jan Lindemann im Kemberger Tor bleiben. 10 Minuten vor Beginn ein weiterer Ausfall, Abwehrspieler Bruno Bandermann erklärte nicht spielen zu können. Das Spiel lief zwei Minuten und Niclas Lenhardt zeigte an, dass es bei ihm auch nicht mehr geht. Da bereits im Vorfeld mit Lucas Appelt und Hannes Rahn zwei weitere Akteure für den Spieltag abgesagt hatten, blieben nur noch zwei Ersatzspieler übrig. Unter diesen Umständen konnte man von einer Chancengleichheit nicht sprechen, denn Piesteritz hat in der Rückrunde kein Spiel verloren und mit 48:7 Toren eine sehr beeindruckende Serie hingelegt. Trotz dieses Handicaps starteten die Gastgeber furios. Justin Neumann setzte sich auf der linken Seite energisch gegen zwei Grün-Weiße durch, legte von der Grundlinie gekonnt auf Pascal Pannier ab, der mit einem direkten Schuss in der 4. min Mathias Wilke keine Abwehrchance ließ. Dieses Tor wird wohl in die Vereinsgeschichte eingehen, denn damit hat Pascal das erste Pflichtspieltor auf dem neuen Rasen erzielt. Den Rest des Spieles werden wohl alle Rot-Weißen Anhänger schnell vergessen. Gezwungen durch die vielen Ausfälle musste Mannschaftstaktisch umgestellt werden, was einen eigenen Spielaufbau kaum noch ermöglichte. So kam Piesteritz immer besser ins Spiel und schaffte innerhalb von 2 Minuten den Rückstand in eine 2:1 Führung umzuwandeln. Obwohl zuvor vom Trainer gewarnt, gelang Mannschaftskapitän Brian-Lukas Körnicke zwei Treffer. Lediglich einen Lattenknaller von Moritz Waage hatten die Gastgeber noch zu verzeichnen, ansonsten war es für Wilke ein ruhiger Vormittag.7 Minuten nach der Halbzeitpause erhöhte Körnicke mit einem satten Rechtsschuss auf 1:3. Den ersten heraus gespielten Treffer gelang  Roy Niemitz, der eine Rückgabe aus 20 m Torentfernung gekonnt in die lange Ecke schob. Damit war das Spiel gelaufen und Körnicke erzielte nach einem Einwurf völlig ungestört in der 48. min sein viertes Tor.In den letzten paar Minuten gelangen dann doch einige Spielzüge in den Kemberger/Oranienbaumer Reihen. So konnte in der 57. min Christopher Jenichen nur durch ein Foul gebremst werden, den fälligen 9-Meter verwandelte Justin Neumann sicher.Den Schlusspunkt setzte Marcus Niemitz, der den Ball aus dem Gewühl über die Torlinie spitzelte. Auch hier machte die Kemberger Abwehr einen sehr desorientierten Eindruck. Am Ende ist zu sagen, dass der Piesteritzer Sieg verdient war, denn mit einer angeschlagenen Mannschaft war es nicht möglich, Gleichwertigkeit zu erzielen. Bleibt zu hoffen, dass beim Kreispokalendspiel alle Spieler gesund sind, denn nur dann ist der Ausgang offen. Image
 

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