SG Kemberg/Oranienbaum holt sich den Kreispokal

Es war kein Spiel für schwache Nerven, denn in einem spannenden Kreispokalfinale siegten am Ende die Rot-Weißen, dank eines überragenden Jan Lindemann im Kemberger Tor.

Hieß es noch nach regulärer Spielzeit 3:3 durch Tore von Justin Neumann (2) und Christopher Jenichen auf Kemberger, sowie Hendrik Barth, Marvin Köhler und Markus Niemitz auf Grün-Weißer Seite, musste es in die Verlängerung gehen. In den beiden 5 Minuten fielen keine Tore, sodass die Entscheidung vom Punkt stattfinden sollte.

Als erstes trat Yannik Schüler an und Lindemann hielt bravurös. Christopher Jenichen konnte sicher verwandeln sowie Brian-Lucas Körnicke für Piesteritz. Nun trat Markus Niemitz an, der auch an Lindemann scheiterte. Als nächstes war Jim Jansen an der Reihe, der mit viel Nervenstärke sein gutes Spiel belohnte und Wilke keine Chance im Piesteritzer Tor ließ.

Der vierte Piesteritzer Spieler Justin Bender war nun gezwungen, den Neunmeter zu verwandeln. Lindemann blieb lange stehen und konnte den dritten Schuß parieren. Somit gelang der Spielgemeinschaft der Pokalsieg und revanchierte sich für die Punktspielniederlage.

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Das Spiel begann mit einer taktischen Umstellung. Der Torschütze vom Dienst, Jim Jansen, sollte diesmal die zentrale Position im Abwehrverbund übernehmen und spielte diesen Part ausgezeichnet. Die Rechnung ging auf. Über eine sichere Abwehr hatten die Kemberger/Oranienbaumer in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und ließ kaum Chancen zu. Piesteritz versuchte wie gewohnt mit langen Bällen in den Strafraum zu kommen, was aber in der vielbeinigen Abwehr zumeist versandete.

In der 15. min wieder ein abgewehrter Ball gelangt zu Moritz Waage und er sieht sofort den startenden Christopher Jenichen auf der diesmal ungewohnten linken Seite. Christopher zögerte nicht lange und schiebt den Ball an Wilke vorbei, der zwar noch die Hände dran hatte, aber nicht festhalten konnte. Die Freude über diesen Führungstreffer war riesengroß.

Die Kemberger/Oranienbaumer spielten konzentriert weiter. Bis auf zwei Schussversuche auf Piesteritzer und einem Konter auf Kemberger Seite, spielte sich das meiste Geschehen im Mittelfeld ab. In der 28. min konnte Jim Jansen wieder einen Angriff abfangen. Er sah den in der Mitte stehenden Justin Neumann und dieser setzte sich gleich gegen drei Grün-Weiße durch und schob an Wilke vorbei.

Mit diesem 0:2 für Kemberg gingen es in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Piesteritz den Wind auszunutzen und probierte es weiterhin mit Weitschüssen. Sie hatten zwar mehr Ballkontakte in dieser Halbzeit, aber spielerisch war wenig zu sehen. Die Rot-Weißen blieben dagegen immer brandgefährlich bei ihren Kontern. Einen Schuss von Justin Neumann in der 42. min ging am langen Pfosten vorbei. Die größte Möglichkeit hatte Pascal Pannier, als drei Kemberger auf den Piesteritzer Torhüter zuliefen. Pascal versuchte es selber, anstatt den besser postierten Spieler zu sehen. Sein Schlenzer ging am langen Pfosten vorbei.

Wie aus dem Nichts fiel dann doch der Anschlusstreffer. Einen Abstoß von Jan Lindemann in der 48. min konnte Christopher Jenichen nicht erreichen und Marvin Köhler ließ sich diese Chance zum 1:2 nicht entgehen. Nur eine Minute später hatten die Kemberger die richtige Antwort parat. Nach einem Pass von Pascal Pannier setzte sich Justin wie beim 0:2 gegen drei Piesteritzer durch und stellte den alten Abstand wieder her.

Eine Schwäche der Kemberger an diesem Tag, die Torabstöße, nutzte Markus Niemitz in der 53. min aus und verkürzte abermals. Nun drückten die Piesteritzer und nach einer Ecke herrschte im Kemberger Strafraum Alarmstufe Rot. Aus dem Gewühl heraus konnte Hendrik Barth aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielen. Die verbleibenden 7 Spielminuten überstanden beide Mannschaften schadlos, sodass es in die Verlängerung ging.

Bis auf einen Lattenkopfball der Piesteritzer blieb diese Zusatzzeit ohne besondere Höhepunkte.

Nun kam es wie erwähnt zum Neunmeterschießen, in dem der „Held“ Jan Lindemann den Grün-Weißen den Zahn zog und drei Strafstöße hielt. Seine Mannschaftskameraden feierten ihn und er holte sich den verdienten Lohn ab.

Mit einer starken Mannschaftsleistung und ausschweifenden Jubel gab es am Ende den Gewinnerpokal und für das Trainergespann Reiß/Jenichen/Apitzsch die obligatorische Bierdusche.

 

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