Bei herrlichen Frühlingstemperaturen fanden am Sonntag ca. 30 Zuschauer den Weg in die Bergwitzer Straße, um sich das erste Rückrundenspiel der Frauen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf anzuschauen. Sie sollten ihr kommen nicht bereuen, wenn sie Anhänger der Heimelf waren, denn in einem guten Regionalklassenspiel knüpften die Pink Ladys an die guten Leistungen der 1. Halbserie an.

Ohne 3 Stammkräfte sollte das Merseburger Tor von Anfang unter Druck gesetzt werden. Mit dem Anpfiff wurde diese Marschroute sofort in die Tat umgesetzt, was vielen Anhängern positiv ins Auge fiel. Leoni Dienemann kam in der 1. min zum Abschluss, fand aber ihre Meisterin in der besten Spielerin der Gäste, Torhüterin Madlen Elste. Zu erwähnen wäre an dieser Stelle, dass sich die Torhüterin der Merseburgerinnen vor dem Spiel bei der Reinsdorferin Celine Röder für ihr überhartes Einsteigen im Hinspiel nachträglich entschuldigte. Eine faire Geste die hier zu würdigen sei.

In der 4. min jubelten dann die Gastgeberinnen zum ersten Mal, doch Schiedsrichter Philip Zinke sah eine Abseitsstellung von Jessica Preuß und pfiff deren Treffer zurück. Nur eine Minute später hatte Celine Röder die große Möglichkeit, zielt aber zu zentral, sodass Elste halten kann. Die gleichen Protagonisten waren bei der 4. Chance in der 8. min verantwortlich. Jessica Preuß steckt einen Pass aus dem Mittelfeld in die Mitte und Celine konnte auch diese Großchance nicht verwerten.

In der 10. min war es dann endlich soweit. Einen Einwurf von Anett Richter gelangt zu Anika Kreitmeier, die den Ball behaupten kann und auf "Nette" zurück spielt, die wiederum toll auf Jessica durchsteckt. Die Kapitänin ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und schoss zum 1:0 in die lange ein. Elste war zwar noch am Ball, konnte jedoch den scharfen Schuss nicht mehr entscheidend ablenken.

In der 20. min dann ein Lebenszeichen der Merseburger. Ein Abstoß wurde abgefangen und Pannier verzog knapp am langen Pfosten.

Das 2:0 für die Hausdamen verlief mustergültig. Celine setzte sich mit einem tollen Sprint auf der rechten Seite durch und flankte etwas zu lang in den Strafraum. Diesen Ball erläuft Marie-Christin Schmidt, Schwenk nach innen und dort sieht sie Leoni Dienemann in halblinker Position herannahen. Den Querpass angenommen zog Leoni aus ca. 17 m ab und traf unhaltbar in den rechten Torwinkel. Traumtor.

Nur 7 Minuten später fälscht Stephanie Pannier, übrigens sind die Zwillinge verwand mit Fam. Klaus (Atta) Pannier, einen Eckball von Jessica im Strafraum sich selbst an die Hand. Den fälligen Handelfmeter verwandelt Leoni mit etwas Glück zum 3:0, denn auch hier war Elste noch mit der Hand am Ball. Wer dachte, jetzt war das Spiel gelaufen, sah sich getäuscht. Stephanie P. wollte ihren Fehler wieder gut machen und setzte sich mit einer Drehung gleich gegen zwei Kemberger/Eutzscher/Reinsdorfer Verteidigerinnen durch und zog aus halbrechter Position ab und verkürzte auf 3:1.

Die 2. Halbzeit ist dann schnell berichtet. 6 Großchancen für die Einheimischen stehen einer Großchance der Gäste gegenüber, doch Tore blieben nun aus. Am Ende ein völlig verdienter Sieg, der bei einem Chancenverhältnis von 13:4 weitaus höher ausfallen müsste.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Mädels um Trainerin Jana Heßler-Reiß sich für den Punktverlust im Hinspiel revanchiert haben und diesmal die Überlegenheit im Ergebnis ausgedrückt wurde.

Nun gilt es sich auf das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten am kommenden Sonntag in Gardelegen vorzubereiten, um dort einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Tabellenspitze zu absolvieren.

Leoni Dienemann trifft vom Punkt zum 3:0.

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