Rot-Weiß Kemberg startet am Samstag, dem 14.07.2018 in die Saison 2018/19. Los geht es mit einer Mannschaftsbesprechung, um anschließend das erste lockere Training zu absolvieren. Am Donnerstag, dem 19.07.2018 startet das Trainingslager in Krupka (Tschechien), welches bis zum Sonntag, 22.07.2018 andauert. Am Samstag, dem 21.07.2018 wird das erste Vorbereitungsspiel gegen Krupka ausgetragen. Nach Beendigung des Trainingslager wird in Kemberg jeweils Dienstags und Donnerstags trainiert.

Zwei weitere Vorbereitungsspiele sind bisher terminisiert, am


Samstag, 04.08.2018, Anstoß: 15:00 Uhr in Kemberg gegen Bennstedt

 
Samstag, 11.08.2018, Anstoß: 15:00 Uhr in Zörbig gegen Zörbig

 
Für den 28.07.2018 und 18.08.2018 werden noch Gegner gesucht, bevor es dann am 25.08.2018, Anstoß 15:00 Uhr ernst wird. Das erste Spiel der Saison 18/19 wird 15:00 Uhr in Kemberg angepfiffen, Gegner ist Graf Zeppelin Abstdorf.

Nach dem Spiel konnten sich die Kemberger wieder einmal nur konsterniert ansehen, weil schon wieder Punkte abgegeben werden mussten, obwohl Kemberg insgesamt überlegen war. Kemberg übernahm mit dem Anpfiff die Initiative, vor allem links spielte Pascal Bischoff die Gästeabwehr teilweise schwindlig. Infolge dieser Überlegenheit konnten klare Chancen erspielt werden, Bischoff schlenzte den Ball vom Strafraumeck gegen den Pfosten und auch Sisinho hatte gleich zwei Chancen, wobei er es nach feinem Zuspiel von Moritz Hillebrand schaffte, aus fünf Metern völlig frei den Ball in die Arme des Torhüters zu schießen. Nachdem die Anfangsoffensive nichts brachte, wurden die Gäste mutiger und versuchten, mit langen Pässen ins Zentrum zum Erfolg zu kommen. Anfangs fehlte die Präzision, aber in der 29. Minute schlug der Torhüter weit ab, im Laufduell konnte Dessaus Florian Rupprecht gegen Julian Ruprecht bestehen und hob den Ball unerreichbar für Torhüter Christoph Heede ins Eck zur überraschenden Führung. Dieser Gegentreffer lähmte die Kemberger sichtlich und es dauerte gut 10 Minuten, bis wieder Struktur ins Kemberger Aufbauspiel einzog. In der 42. Minute legte sich Moritz Hillebrand den Ball zurecht, sein Schuss wurde von Dessaus Christian Eichelberg unerreichbar abgefälscht und so stand es 1:1. Kemberg blieb am Drücker und hatte durch Hillebrand noch eine weitere Chance, scheiterte aber am Torhüter. Der folgende Abstoß in der 45. Minute wurde wieder einfach weit nach vorn geschlagen und abermals stand die Abwehr nicht richtig postiert, so dass abermals Florian Rupprecht durchlaufen konnte. Den Schuss konnte Heede noch mit einer Glanzparade halten, war aber gegen den Nachschuss machtlos, so dass es mit diesem grundsätzlich vermeidbaren Rückstand in die Kabinen ging. Nach der Pause setzte Kemberg alles daran, den Ausgleich zu erzielen, aber bei der Hitze an diesem Tag ließen die Kräfte schneller nach. Nach einem Eckball in der 60. Minute konnte ein Schuss nur durch Handspiel aufgehalten werden und den fälligen Strafstoß verwandelte Michal Fiala sicher. Danach plätscherte das Spiel nur so dahin, beide Mannschaften schienen mit dem Unentschieden leben zu können. In der 77. Minute wurde der Ball leichtfertig an der Mittellinie vertändelt und dann hatte Dessau Überzahl und spielte den Angriff mustergültig aus, so dass Philipp Markert kein Problem hatte, zum 2:3 zu treffen. Noch blieb eine Viertelstunde Zeit und das Bemühen konnte auch Niemandem abgesprochen werden, aber in der 83. Minute sorgte diese vermaledeite Abwehrschwäche für den nächsten Aussetzer. Zum wiederholten Male wurde der Ball in die Kemberger Hälfte geschlagen und eigentlich war es ein Fehlpass. Da aber dann gleich zwei Kemberger an dem Ball vorbei rutschten, konnte der sichtlich verwunderte Florian Rupprecht den Ball seelenruhig aufnehmen und lief allein Richtung Tor, wo er Heede keine Chance ließ. Dies war dann der Schlusspunkt und Kemberg konnte für sich in Anspruch nehmen, an mindestens drei Gegentreffern beteiligt gewesen zu sein.

Aufstellung: Christoph Heede, Pascal Bischoff, Philipp Krauß (70. Philipp Disselhoff), Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann, Sisinho, Michal Fiala, Jonte Disselhoff (65. Felix Uhrig), Julian Ruprecht

Vor dem Spiel erfolgte noch eine besondere Anerkennung. Das Trainerteam Stefan Kohnert/Henry Reiß hört nach dieser Saison auf und Verein sowie Mannschaft überreichten beiden Geschenke. Selbstverständlich bleiben beide dem Verein erhalten, Stefan wird als Schiedsrichter fungieren, sich im Nachwuchsfußball einbringen und in der kommenden Saison als Stadionsprecher fungieren. Henry wird kommende Saison voll und ganz das Traineramt bei der Frauenmannschaft übernehmen, nachdem er schon in dieser Saison seine Frau Jana massiv unterstützt hat. Wünschen wir beiden bei ihren neuen Tätigkeiten viel Spaß und Freude und sagen wir noch einmal ein herzliches Dankeschön für das in den letzten Jahren gezeigte Engagement.

Nach einer „Durststrecke“, Niederlagen gegen Abtsdorf, Friedersdorf, Annaburg (1:3, Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich Sisinho), Jessen (1:2, Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich Bastian Schenk) und dem klaren 6:2-Sieg gegen Aken (Kemberger Führung durch ein Eigentor, 1:2-Halbzeitrückstand, Tore von 2 X Michal Fiala, Bastian Schenk, Moritz Hillebrand, Sisinho) nach einer enormen Leistungssteigerung in der 2. Hälfte war am 28. Spieltag Ramsin der Gegner. Der Gastgeber steht tief im Abstiegsstrudel und war gewissermaßen zum Siegen verdammt. Kemberg wollte mit den erfolgreichen Tugenden zum Erfolg kommen und setzte auf Offensive mit drei Spitzen (Moritz Hillebrand, Sisinho, Bastian Schenk). Die Viererkette bildeten Pascal Bischoff, Philipp Krauß, Andre Apitzsch und Benjamin Hampel, die Zehner-Position war mit Jonte Disselhoff besetzt und die beiden „Sechser“ bildeten Kapitano Michal Fiala und Matthias Liebmann, fehlt natürlich noch der Keeper Christoph Heede. Ramsin hatte sicherlich einen „Matchplan“, der aber bereits nach 3 Minuten von Kemberg durchkreuzt wurde. In der ersten Minute ließ Ramsin nach eigenem Anstoß den Ball in den eigenen Reihen und der eigenen Hälfte laufen, erst störte Hillebrand und brachte einen Abwehrspiele in Bredouille, der zu kurz auf seinen Torhüter passte. Sisinho erkannte die Situation, erlief den Ball und verwandelte eiskalt und flach in die kurze Ecke. Der 2. Ballbesitz erfolgte wieder nach Pressing und diese Situation konnte vom Gastgeber nur mit einem Foulspiel unterbunden werden. Den Freistoß schlug Hillebrand Richtung kurzen Pfosten, Fiala lief perfekt ein und köpfte zum schnellen 0:2 ein, sein 20. Saisontreffer. Danach war zu erkennen, dass der Gastgeber mit offensiven Pressing die Kemberger Abwehr unter Druck setzen wollte, was aber auf Grund der konsequenten Abwehrarbeit in allen Bereichen verpuffte. Im Gegensatz dazu konnte Kemberg die Ramsiner Abwehr immer wieder unter Druck setzen und Sisinho nach einem Flankenlauf und einer „verunglückten“ Flanke, die auf er Latte landete sowie einem Kopfball von Fiala nach Freistoß von Hampel sorgten für weitere Chancen. In der 23. Minute konnte ein Kemberger Eckball nur bis zu Schenk abgewehrt werden, der flankte vor den Kasten, Sisinho verfehlte und Hillebrand schoss gegen den Außenpfosten. In der 30. Minute sahen die Zuschauer eine gelungene Kemberger Kombination, mehrere Doppelpässe vor dem Ramsiner Strafraum sorgten für Durcheinander, Sisinho kam an den Ball, schaute hoch und sah den völlig blank stehenden Schenk, der den Ball seelenruhig annehmen konnte und zum 0:3 in die lange Ecke einschob. Der Gastgeber hatte diesem Angriffswirbel nichts entgegen zu setzen und konnte froh sein, bis zur Pause nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein. Hillebrand hatte nach Pass von Disselhoff eine Schusschance, in der 41. Minute passte Bischoff zu Sisinho, der in den Fünfmeterraum dribbelte und nur noch am Pfosten scheiterte, ebenso wie Fiala kurz vor der Halbzeit, als sein Kopfball nach erneuter Freistoßhereingabe von Hillebrand an den Pfosten klatschte.

Nach der Pause erweckte Ramsin den Anschein, noch etwas bewegen zu wollen, brachte sich aber in der 50. Minute mit einem weiteren haarsträubenden Abwehrfehler in Bedrängnis, als ein Abwehrspieler zu lasch zum eigenen Torhüter zurück köpfte, dieses von Hillebrand erkannt wurde und er vor dem Torhüter an den Ball kam und zum 0:4 verwandelte. Damit war die Begegnung praktisch gelaufen und Kemberg wollte die restlichen Minuten auf jeden Fall dieses zu-Null halten. Der Gastgeber setzte alles daran, dies zu verhindern und zeigte ab und an gefällige Kombinationen. Nach einem Schuss, der knapp den Kasten verfehlte, hatte ein Ramsiner in der 70. Minute allein vor Heede die Riesenchance, tunnelte ihn, aber irgendwie kam Heede noch mit den Hacken an den Ball, der gegen den Pfosten trudelte und anschließend in das Toraus befördert werden konnte. Der anschließende Eckball wurde abgefangen und Felix Uhrig startete den Konter über links, die Eingabe wurde abgeblockt, jedoch von Hillebrand erkämpft, der den völlig frei stehenden Bischoff sah, zu ihm passte und dieser ließ sich die Chance zum 0:5 nicht entgehen. Damit waren natürlich alle Zweifel über den Spielausgang ausgeräumt und Kemberg schraubte das Ergebnis in den verbleibenden Minuten noch deutlich nach oben. Hillebrand in der 82. Minute nach missglückter Abseitsfalle und Alleingang, Fiala nach Strafstoß und vorhergehendem Foulspiel an Bischoff sowie nach Pass von Hillebrand auf Bischoff stand es schließlich 0:8. Bei solch einem Ergebnis muss selbstverständlich von einer guten Mannschaftsleistung gesprochen werden, aber Philipp Krauß und Matthias Liebmann verdienen doch eine Sondererwähnung, da beide an diesem Tag praktisch fehlerfrei agierten und ständig präsent waren. Bleibt noch zu erwähnen, dass dies der höchste Auswärtssieg in der Landesklassegeschichte des SV Rot-Weiß Kemberg war.

Aufstellung: Christoph Heede, Pascal Bischoff, Philipp Krauß, Benjamin Hampel (64. Felix Uhrig), Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand, Sisinho (64. Julian Ruprecht), Michal Fiala, Jonte Disselhoff (77. Philipp Disselhoff), Bastian Schenk

Nach gut einer Viertelstunde stand es bereits 3:0 für die Friedersdorfer und sie mussten sich noch nicht einmal dafür anstrengen. Es war schon seltsam, mit anzusehen, wie hilflos teilweise im eigenen Strafraum agiert wurde. Das Spiel lief gerade mal eine Minute, Kemberg hatte noch nicht einmal den Ball berührt und da stand es bereits 0:1, allerdings durch einen sehr sehenswerten Angriff, bei dem anfangs hin und her und dann der überraschende Steilpass gespielt wurde. Ein Friedersdorfer startet durch und spielt quer zum mitgelaufenen und völlig frei stehenden Ron Peters, der keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuschieben. In der 15. Minute wurde ein Freistoß in den Strafraum geschlagen und aus unerfindlichen Gründen stand Patrick Thiel völlig blank am Fünfmeterraum und traf mit einem Kopfball. Nur drei Minuten später erneut ein Freistoß, der hoch in den Strafraum geschlagen wurde, der Kopfballabwehrversuch ging buchstäblich nach hinten los und alle Kemberger Abwehrspieler in Ballnähe wirkten wie festgenagelt, so dass dieses Mal Marcel Palm keine Mühe hatte, zum 0:3 zu treffen. Danach ließen die Gäste zusehends die Zügel schleifen und Kemberg kam auch über die Mittellinie und zu Chancen. Nach Einwurf von Benjamin Hampel war nach Ablage von Sisinho der Schuss von Lucas Bischoff zu lasch, nach guter Kombination zwischen Matthias Liebmann und Moritz Hillebrand schoss Sisinho knapp über das Lattenkreuz und in der 32. Minute hatte Liebmann eine Riesenchance, als er von Sisinho angespielt zu zögerlich agierte und anstatt zu schießen in die Mitte flankte. Der abgewehrte Ball kam noch einmal zu ihm und der folgende Schuss geriet viel zu drucklos. Die Gäste lauerten auf Fehler und Kontermöglichkeiten, jedoch fiel der 4. Treffer praktisch mit dem Pausenpfiff, als Rene Reppert einen Freistoß noch aus der eigenen Hälfte hoch nach vorn schlug. Der Ball wurde von Robin Brandenburg total unterschätzt, er konnte den Ball zwar halten, geriet jedoch bei dieser Bewegung mit dem Ball in der Hand hinter die Torlinie. So stand dieses klare 0:4 zu Buche, ohne dass die Gäste viel dafür tun mussten.

Nach der Pause schalteten die Gäste noch einmal zurück und Kemberg war optisch überlegen ohne jedoch Friedersdorf noch in Bedrängnis bringen zu können. So wurde diese zweite Hälfte fast schon langweilig, positiv war nur, dass Kemberg keinen Gegentreffer mehr hinnehmen musste. Kemberg selber hatte nach einem Eckball eine Schusschance, nach Doppelpass zwischen Hillebrand und Sisinho schoss Hillebrand zu ungenau und in der 82. Minute hatte Patrick Pietzner die größte Kemberger Chance nach einer guten Kombination, bei der Sisinho auf Hillebrand passte und dieser an den langen Pfosten flankte, wo Pietzner stand und den Ball mit einem Seitfallzieher direkt nahm, allerdings am Torhüter scheiterte. Die Gäste hatten in dieser 2. Hälfte nur noch einen Kopfball über das Tor und konnten ein Durcheinander im Kemberger Strafraum nicht nutzen.

Diesen Samstag geht es nach Annaburg und es kann nur gehofft werden, dass die Mannschaft dieses Mal nicht wieder in eine an diesem Tag zu beobachtende Agonie verfällt.

Aufstellung: Robin Brandenburg (46. Christoph Heede), Philipp Krauß, Sisinho, Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand (84. Michael Aurast), Jonte Disselhoff, Bastian Schenk, Lucas Bischoff (61. Patrick Pietzner), Julian Ruprecht

Kurzfristige krankheitsbedingte Absagen sorgten dafür, dass nur zwei Auswechselspieler mit nach Mosigkau fahren konnten. Dies konnte an diesem Spieltag jedoch problemlos weg gesteckt werden und Kemberg den zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison einfahren. Einige Nachlässigkeiten der Kemberger in der Anfangsphase sorgten für Aufreger, in der 3. Minute konnte ein Durchbruch Richtung Torauslinie nicht verhindert werden und nach der anschließenden Flanke kam es zu einem Durcheinander im Kemberger Fünfmeterraum. Zwei Minuten später gab es Freistoß aus dem Halbfeld für die Gastgeber, der in den Strafraum gechipt wurde, der folgende Kopfball ging über den Kasten. Im Gegenzug passte Michal Fiala auf den rechts durchbrechenden Philipp Krauß und dessen Eingabe erreichte Moritz Hillebrand, der dribbelte und gefällt wurde, den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitano Fiala gewohnt souverän. Nach der Führung spielte Kemberg abwartend und überließ dem Gastgeber die Initiative. Damit konnten diese jedoch nicht viel anfangen, denn die Kemberger Abwehrleistung war an diesem Tag sehr ansprechend. So ergaben sich nach zwei Freistößen und einem Dribbling Kopfballchancen, jedes Mal wurde über den Kasten geköpft, so dass Keeper Robin Brandenburg einen relativ geruhsamen Nachmittag verleben konnte. Nach gut 20 Minuten übernahm Kemberg endgültig das Zepter und in der 23. Minute spielte Pascal Bischoff Sebastian Hartmann an, der auf Bastian Schenk durchsteckte, welcher mit dem schwächeren rechten Fuß abschloss, so dass es nur ein Roller wurde. 10 Minuten später warf Benjamin Hampel einen Einwurf in den Strafraum und nach einigem Durcheinander gelangte der Ball zu Schenk, der aus 8 Metern über den Kasten schoss. Kurz vor der Halbzeit erlief Bischoff einen Querpass und schloss sofort aus 20 Metern ab, allerdings ging der Schuss neben den Kasten. Somit ging es mit dem knappen 1:0-Vorsprung in die Kabinen. Aus denen kam der Gastgeber bedeutend wacher und in der 47. Minute wurde ein Freistoß in den Kemberger Strafraum geschlagen, die Kopfballverlängerung gelangte zu einem Mosigkauer und der legte quer auf Lukas Weidel, der aus Nahdistanz zum Ausgleich traf. Kemberg schüttelte sich kurz in der 51. Minute fing Hartmann einen Pass ab, spielte auf Moritz Hillebrand, der nach rechts auf Bischoff passte. Der Ball kam durch, Bischoff stand allein vorm Torhüter und verwandelte sicher zur erneuten Führung. Leider verletzte er sich bei der Aktion und musste ausgewechselt werden. Dieser Treffer hemmte den Gastgeber deutlich und die Kemberger Abwehrarbeit wurde zunehmend sicherer. In der 64. Minute erhielt Kemberg einen Freistoß etwa 25 Meter halbrechts vorm Strafraumeck. Mosigkau schien die Gefahr zu unterschätzen und stellte eine Ein-Mann-Mauer, was natürlich nicht diesen Namen verdiente. Der Torhüter spekulierte auf eine Flanke und sicherte die lange Ecke ab. Hillebrand erkannte die Situation und traf direkt in die kurze Ecke zum 3:1. Danach war der Drops gelutscht, der Gastgeber konnte nicht mehr und Kemberg wollte nicht mehr. Allerdings wäre ein höherer Sieg durchaus drin gewesen, wenn in drei, vier Situationen der angebrachtere Pass gespielt worden wäre. Letztlich war es ein jederzeit verdienter Sieg und Kemberg konnte sich damit auf den 6. Platz verbessern. Besondere Erwähnung findet an diesem Spieltag Philipp Krauß, der nicht nur defensiv seine Aufgabe sicher erfüllte, sondern auch offensiv Akzente setzen konnte. Aufstellung: Robin Brandenburg, Pascal Bischoff (52. Sisinho), Lucas Bischoff (72. Felix Uhrig), Benjamin Hampel, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann, Michal Fiala, Bastian Schenk, Philipp Krauß, Julian Ruprecht

Mit dem Lastminute-Sieg hat sich Kemberg für die enttäuschende Leistung in der vergangenen Woche rehabilitiert. Es klappte auch dieses Mal nicht alles, aber die gesamten 90 Minuten war dieser Wille zu erkennen, die Punkte in Kemberg zu lassen. Gegenüber der Vorwoche gab es Veränderungen, Markus Girke startete in der Verteidigung für Philipp Krauß, in der Innenverteidigung wurde dieses Mal Andre Apitzsch für den erkrankten Sebastian Hartmann eingesetzt und vorn sollte der wieder genesene Lucas Bischoff für Wirbel sorgen.

Die erste Hälfte ist schnell erzählt, da beide Mannschaften mit viel Respekt voreinander starteten. Beide Abwehrreihen dominierten, so dass Strafraumszenen selten zu registrieren waren. Die erste Möglichkeit ergab sich für die Gäste in der 8. Minute, als ihnen ein Freistoß aus 16,01 m zugesprochen wurde, den Flachschuss hielt Robin Brandenburg souverän. Dann war da nach knapp einer halben Stunde noch eine Schusschance, der Schrägschuss rauschte über den Kasten. Kemberg bemühte sich in dieser ersten Hälfte, aber klare Chancen konnten nicht heraus gearbeitet werden. Nach konsequentem Einsatz wurde eine Flanke von Bastian Schenk zur Ecke abgewehrt, nach Einwurf von Benjamin Hampel köpfte Michal Fiala über den Kasten und als in der 43. Minute ein Freistoß von Moritz Hillebrand den Kopf von Fiala fand und dieser vor den Kasten köpfte, wurde der Ball von der Linie geschlagen.

Nach der Pause sollten die Zuschauer für ihre Geduld bei diesen frostigen Temperaturen entschädigt werden, denn in der 2. Hälfte passierte in regelmäßigen Abständen viel mehr. In der 48. Minute gibt es Eckball für Kemberg, welcher abgewehrt wurde und dann ging es blitzschnell. Drei Wittenberger schwärmten aus und spielten den Konter perfekt, in der Mitte wurde gedribbelt und genau im richtigen Moment nach rechts abgelegt, wo Benedikt Richter sofort abzog und aus halbrechts schlug sein Geschoss im Kemberger Kasten ein, also wieder einmal ein Rückstand, in dieser Saison nichts neues für die Heimmannschaft. Kemberg hatte bereits vier Minuten später die richtige Antwort, Fiala hat den Ball an der Mittellinie, schaut und passt in den Strafraum punktgenau zu Hillebrand. Der nimmt den Ball mit fließenden Bewegungen an und mit und verwandelt souverän zum Ausgleich. Danach blieb das Spiel interessant, beide Mannschaften bemühten sich, ein weiteres Tor zu erzielen und die Spannung stieg von Minute zu Minute. Erst verpasst Schenk knapp eine Eingabe, dann muss Brandenburg viel riskieren, um nach Steilpass retten zu können und der Nachschuss geht zum Glück für Kemberg über den leeren Kasten. Weiter ging es mit einem knapp neben den Kasten geschossenen Freistoß von Fiala in der 62. Minute, zwei Minuten später kamen gleich dreimal hintereinander Victoria-Spieler im Kemberger Strafraum zum Schuss bis Brandenburg den Ball hat. In der 71. Minute eine Riesenchance für Kemberg, als nach Balleroberung die erste Flanke geblockt werden konnte, die zweite jedoch Hillebrand findet, der eigentlich alles richtig macht und gegen die Laufrichtung des Keepers schießt, der Ball touchiert noch den Außenpfosten und geht ins Aus. Dann war Victoria wieder am Zug und hatte zwei Möglichkeiten und in der 84. Minute schoss Hillebrand einen Freistoß, der zu Pascal Bischoff abgeblockt wurde und dieser schoss frei stehend über den Kasten. In der 86. Minute waren es wieder die Gäste, die nach einem Einwurf eine Schusschance hatten und so lief die Spielzeit runter und es pegelte sich alles auf ein Unentschieden ein. Es liefen die letzten Sekunden der regulären Spielzeit und Kemberg erhielt einen Eckball, den Hillebrand von rechts vor das Tor schlug. Torhüter Müller wurde in der Spielertraube von einem Mitspieler behindert und Schenk nutzte dies aus und versenkte den Ball mit dem Kopf zum viel umjubelten Führungstreffer. Das Spiel war immer noch nicht beendet, in den 2 Nachspielminuten rettet erst Fiala und als Girke nach dem folgenden Einwurf hellwach war und konsequent zum Ball ging, war dieser hart erkämpfte Sieg Realität.

Aufstellung: Robin Brandenburg, Pascal Bischoff, Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand, Markus Girke, Michal Fiala, Bastian Schenk, Lucas Bischoff (59. Sisinho), Julian Ruprecht

Ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg in diesem Derby, welches durchgängig nur von dem Gastgeber als solches betrachtet und vor allem geführt wurde. Mit dem ersten Ballwechsel zeigte Trebitz unbedingten Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen, was man den Kembergern an diesem Tag leider absprechen muss. Dazu kam ein Sahnetag von Enrico Franzel, der praktisch im Alleingang die Kemberger Niederlage besiegelte. Das Spielmuster ist schnell erzählt, Trebitz setzte auf eine kompakte und kompromisslose Abwehrarbeit, wogegen die Kemberger von der ersten Minute an keine Mittel fanden. Der Versuch, spielerisch gefährlich vor den Trebitzer Kasten zu kommen, wurde so bereits im Ansatz erstickt. Die kompromisslose Abwehrarbeit führte zu ständigen weiten Schlägen aus der Trebitzer Hälfte heraus, wobei die Streuung sehr groß war. Wenn dann solch ein Ball mal in die Mitte kam, wurde es oft gefährlich, da Franzel permanent an der Nahtstelle der Kemberger Abwehrreihe auf seine Chance lauerte. Bis zur 25. Minute trug diese Spielweise keine Früchte, die eine oder andere Chance ergab sich, aber die Schüsse waren noch ungefährlich. Kemberg hatte in dieser Phase lediglich ansatzweise zwei Möglichkeiten nach Freistößen, die ungefährlich verpufften. In der 25. Minute wieder einmal ein verlorener Zweikampf und der sofortige Pass in die Spitze, den Franzel aufnahm und Torhüter Christoph Heede keine Chance ließ. Bis zur Pause kam von Kemberg keinerlei Reaktion und Trebitz hatte noch drei weitere Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf, wobei Trebitz sowieso nichts zu verändern brauchte und Kemberg einfach nicht ins Spiel kam bzw. Trebitz alles unternahm, es nicht dazu kommen zu lassen. Als in der 53. Minute ein Zweikampf vor dem eigenen Strafraum verloren wurde, stand der Gewinner dieses Zweikampfes, Philipp Bilke, allein vor Heede und verwandelte sicher zum 2:0. Danach wurde es für Trebitz noch leichter, die Köpfe der Kemberger gingen nach unten und es war kein Wille zu erkennen, diesem Spiel noch eine Wende geben zu wollen. Trebitz belohnte sich in der 71. und 72. Minute, in denen der Mann des Spieles (Enrico Franzel) noch zwei Treffer erzielte. Das war es natürlich und so gelang in der 83. Minute ein wenig Ergebniskosmetik, als Moritz Hillebrand nach einer Flanke zum 1:4 traf.

Aufstellung: Christoph Heede, Pascal Bischoff, Philipp Krauß, Benjamin Hampel (59. Markus Girke), Andre Apitzsch, Matthias Liebmann (77. Felix Uhrig), Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann, Michal Fiala, Bastian Schenk, Julian Ruprecht (59. Sisinho)

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