Nach knapp einem Drittel der Hinrunde in dieser Saison erfolgt an dieser Stelle ein kleiner Rückblick.

Das erste Saisonspiel wurde in Mosigkau bestritten und die Heimfahrt mit einem klaren 6:1-Sieg angetreten. Überragender Akteur an diesem Tag war Benedikt Richter, der allein 4 Treffer erzielte. Die anderen Tore gingen auf das Konto von Nawfal Wakrim und Patrick Köhler, der damit seinen ersten Treffer im Rot-Weißen Dress erzielte. Dabei war in der ersten Hälfte solch ein klarer Sieg nicht abzusehen, denn da konnte der Gastgeber noch richtig gegen halten.

Die Woche darauf gastierte mit dem Zörbiger FC eine Mannschaft in Kemberg, gegen die es eine Punktspielpremiere gab. Beide Mannschaften trennten sich leistungsgerecht 1:1-Unentschieden, wobei Kemberg mehr Ballkontakte und auch ein Plus an Chancen hatte. Durch die gefällige Spielanlage und sichere Abwehrarbeit der Gäste war an diesem Tag nicht mehr als dieses Unentschieden drin. Torschütze war wiederum Benedikt Richter.

Danach ging es nach Abtsdorf und in diesem Spiel schien sich alles gegen Kemberg verschworen zu haben. Michal Fiala verschoss einen Elfmeter, ein weiterer klarer Elfmeter, der bereits gegeben wurde, ist auf Intervention eines Assistenten zurück genommen worden. Nach bereits 10 Minuten erhielt Bastian Schenk die Rote Karte, allerdings hatte er das Foul gar nicht begangen. Der Führungstreffer resultierte aus einem abgefälschten Freistoß und der 2. Treffer wurde von einem im Abseits stehenden Spieler erzielt. Dazu kam noch die mangelnde Chancenverwertung, so dass Kemberg an diesem Tag wohl noch stundenlang hätte weiter spielen können, ohne einen Treffer zu erzielen.

Als Nächstes wurde das erste Pokalspiel absolviert, zu Gast war Victoria Wittenberg. Letztlich wurde ein klarer 3:0-Sieg erspielt, aber unbegreifliche Hektik bestimmten diese 90 Minuten. Kemberg ließ sehr viel liegen und hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn die Gäste in Führung gegangen wären. Schließlich konnten Benedikt Richter und Michal Fiala wenigstens eine 2:0-Halbzeitfühung heraus holen. Nach dem Wechsel spielte sich fast alles in der gegnerischen Hälfte ab, es dauerte aber bis kurz vor Schluss, dass Tom Polaszek den Gastgeber erlöste. Vorher wurde abermals ein Strafstoß verschossen, dieses Mal durch Moritz Hillebrand, der zudem nach dem Abpfiff zu allem Überfluss die G/R-Karte erhielt.

Am vergangenen Samstag war „Angstgegner“ Möhlau in Kemberg zu Gast. Gegen diese Mannschaft konnte Kemberg vergangene Saison erstmals überhaupt gewinnen und auch in diesem Spiel tat sich Kemberg 90 Minuten lang sehr schwer. Schon nach sechs Minuten die Führung der Gäste, die 10 Minuten später nach Eckball von Matthias Liebmann und Kopfball von Michal Fiala egalisiert werden konnte. Kemberg blieb drückend überlegen, der Ball wollte einfach nicht rein gehen und wieder wurde ein Strafstoß vergeben. Michal Fiala schoss zu ungenau, so dass zur Ecke geklärt wurde. In der 58. Minute erzielte Nawfal Wakrim im zweiten Versuch die Führung und trotz drückender Überlegenheit bis zum Abpfiff und einer Vielzahl von hochkarätigen Möglichkeiten blieb es bei diesem knappen Spielstand.

Im weiteren Saisonverlauf muss die Chancenverwertung einfach besser werden, denn nicht in jedem Spiel wird ein knapper Vorsprung bis zur 90. Minute halten.

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