Die beste Offensivmannschaft (Kemberg) traf auf die zweitbeste Defensivmannschaft (Klieken) der Liga, allerdings war die Offensivleistung der Kliekener bisher auch sehr beachtlich. Endlich konnte mal wieder mit der Achse Michal Fiala-Benedikt Richter-Moritz Hillebrand angetreten werden, bis zu diesem Spieltag erzielten diese drei Spieler 20 der 23 Kemberger Treffer und, um dieses schon einmal vorweg zu nehmen, es kam kein neuer Torschütze dazu. 20 Minuten vor Spielbeginn gleich mal eine Schrecksekunde, beim Aufwärmen erhielt Richter einen Schlag gegen das Knie und musste von Physiotherapeutin Claudia Zander behandelt werden, letztlich, wie sich zeigen sollte, mit Erfolg. Das Spiel begann gleich furios, in der dritten Minute spielte Moritz Hillebrand seinen Bruder Lukas frei, der aus 11 Metern über den Kasten schoss. Die folgenden 12 Minuten war Klieken klar spielbestimmend und Kemberg konnte sich bei Christoph Heede bedanken (letztendlich ein Sieggarant), dass nicht schon in dieser Phase ein Treffer hin genommen werden musste. Der Keeper sorgte in dieser Phase allein dafür, dass Kemberg im Spiel blieb. Nachdem Marc Seeger in der 4. Minute mit einem seiner gekonnten Tacklings noch Heede vor einer Bewährungsprobe bewahrte, musste er in der 10., 11. und 13. Minute all sein Können auf bieten, um Kemberg vor einen Rückstand zu bewahren. Zweimal konnte er einen Einschlag mit den Fingerspitzen verhindern und beim dritten Mal lenkte er den Ball noch ab, bevor ihn Fiala von der Linie schlagen konnte. Danach konnte die Abwehr stabilisiert werden und die Abstimmungsprobleme in dieser ersten Viertelstunde wurden in den Griff bekommen. Florian Uhrig setzte ein erstes Achtungszeichen mit einem Schuss aus 30 Meter, kurz danach setzt sich Moritz Hillebrand durch und schießt knapp über den Kasten. In der 20. Minute flankte Fiala auf den Kopf des völlig frei stehenden Moritz Hillebrand und dessen Kopfball landet in den Armen von Kliekens Torhüter. Nur eine Minute später wird die Abwehrreihe der Kliekener unter Druck gesetzt und prompt gelangt ein Fehlpass zum an diesem Tag bärenstarken Bastian Schenk, der konsequent in den Strafraum eindringt und auf Kosten eines Strafstoßes in die Zange genommen wird. Diesen kann Fiala dieses Mal direkt verwandeln, obwohl Torhüter Thomas Linke die Ecke ahnt, hat er keine Chance gegen den platzierten Schuss. Danach war Kemberg darauf bedacht, den Ball vom eigenen Strafraum fern zu halten, was auch erst einmal weitgehend gelang. In der 30. Minute spielte Klieken über rechts und die Flanke gelangte zu Daniel Schmidt, der von Andre Apitzsch gefoult wird, aber trotzdem zum Abschluss kommt. Auch diesen Schuss kann Heede mit den Fingerspitzen entschärfen, aber es gibt Strafstoß, den Karsten Niesar souverän verwandelt. Beide Mannschaften agierten jetzt abwartend und lauerten auf Fehler. In der 37. Minute spielten mehrere Abpraller den Kliekenern in die Karten, der abschließende Schuss ging knapp daneben. In der 40. Minute kann ein Kliekener Angriff an der Mittellinie abgefangen werden, Moritz Hillebrand bedient rechts Schenk und dieser überläuft seinen Gegenspieler, dribbelt bis zur Grundlinien und passte flach und scharf nach innen, wo Richter genau im richtigen Moment zum Ball läuft und in die kurze Ecke schießt. Danach hat Klieken noch zwei Chancen, nach einem Abwehrfehler geht ein Schuss nur an das Außennetz und in der 43. Minute entschärft Heede einen Freistoß von Karsten Niesar.

Nach der Pause waren die Torraumszenen bedeutend weniger, Kemberg war vor allem darauf bedacht, hinten nichts zu zu lassen. Klieken wollte natürlich zumindest den Ausgleich und war in dieser 2. Hälfte die eindeutig bestimmende Mannschaft. Dieses Mal stimmte es aber in der Kemberger Hintermannschaft und weil auch die Offensivkräfte tatkräftig hinten mit aushalfen, konnten viele Situationen schon im Ansatz entschärft werden. Trotzdem hatten die Gastgeber gleich nach dem Anstoß eine Chance, nach einem Fehlpass kam ein Kliekener im Strafraum an den Ball, machte zwei Drehungen und schoss den Ball gegen das Außennetz. Wenig später spielte Fiala einen Diagonalpass auf Schenk, dessen Schuss wurde abgeblockt. Kemberg konnte in dieser 2. Hälfte einige sich bietende Kontermöglichkeiten nicht nutzen, oft wurde der letzte Pass zu ungenau gespielt, so dass Klieken kaum ernsthaft in Bedrängnis kam. In der 58. Minute gelangt ein Pass durch die Mitte zu einem Kliekener, der noch dribbelt, aber entscheidend von Florian Uhrig bedrängt wird, der den Ball zur Ecke weg spitzelt. Nach einer Stunde gibt es abermals Eckball und dieser kommt am Fünfmeterraum durch, wo ein Kliekener wohl überrascht ist, frei an den Ball zu kommen und diesen über den Kasten schießt. Auch in der Folge entstehen Chancen für Klieken ausschließlich nach Standards, so auch in der 66. Minute, als ein Freistoß von Karsten Niesar von Heede sicher gefangen werden kann. In der 71. Minute schien der Ausgleich unvermeidlich, Heede unterlief der einzige Fehler in diesem Spiel, als er einen Freistoß nicht fängt und fallen lässt, dieser Fehler wird nicht bestraft, denn den Schuss aus 5 Meter kann Lukas Hillebrand von der Linie schlagen. Kemberg war weiterhin bis zum Schluss mit Abwehraufgaben beschäftigt, machte dies aber so gut, dass Klieken kaum zur Entfaltung kam. Kemberger Angriffsbemühungen blieben in den Ansätzen stecken, es fehlte weiterhin beim letzten Pass einfach die Genauigkeit. In der 86. Minute gab es wieder einmal Eckball für Klieken, der zwar aus dem Strafraum befördert wurde, allerdings viel zu kurz, so dass gleich wieder in den Strafraum geflankt werden konnte. In der Mitte stand ein Kliekener völlig frei, der Kopfball landete genau in den Armen von Heede. Auch die 4 Minuten Nachspielzeit wurden unbeschadet überstanden, so dass letztendlich ein glücklicher Sieg verbucht werden konnte. Es ist schon seltsam, dass in den Spielen vorher Kemberg immer die bestimmende Mannschaft war, diese Spiele aber nicht gewann. Dieses Mal bestimmte Klieken das Spiel und Kemberg gewann. Auf Grund der Abwehrleistung, die beste in dieser Saison, war dieser Sieg aber auch nicht unverdient. Michal Fiala zeigte trotz Grippeschwächung eine überzeugende Leistung, Benedikt Richter ließ sich von der Verletzung kurz vor Spielbeginn nicht beeinflussen und Bastian Schenk konnte wieder einmal beweisen, welches Potential in ihm steckt. Nun muss Kemberg am nächsten Samstag im Kreispokal in Nudersdorf antreten, um dann im nächsten Punktspiel gegen Friedersdorf hoffentlich den Nachweis erbringen zu können, dass dieser Sieg nicht eine Eintagsfliege war.

Die Zweite ließ sich auch im sechsten Spiel nicht von der Siegerstraße abbringen und gewann gegen Trebitz II sicher mit 2:0, Torschützen waren Benjamin Hampel und Rene Carius.

Aufstellung: Christoph Heede, Florian Uhrig, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand (76. Lucas Bischoff), Hannes Peeck (58. Rene Fischer), Michal Fiala, Benedikt Richter (86. Felix Uhrig), Bastian Schenk, Marc Seeger, Lukas Hillebrand

Ein Offensivspektakel und eine Glanzleistung der Kemberger Mannschaft sorgte für einen souveränen Sieg. An diesem Spieltag zeigte die gesamte Mannschaft, was in ihr steckt. Abwartender Beginn, Nutzung der ersten Chance und das Vermögen, nach Rückschlag wieder ins Spiel zu finden ist eindeutig eine Charakterfrage, die mit Bravour bestanden wurde.

Sandersdorf trat mit einer verstärkten Mannschaft an, gegenüber dem Gräfenhainichen-Spiel waren Torsten Lehmann, Daniel Wawrzyniak und Richard Wiesner aus dem Oberliga-Kader in der Startformation. Dazu kamen noch Spieler wie Christian Kuka und Jörg Marose, die schon hinlänglich bewiesen haben, welche Klasse sie besitzen. Trainer Stefan Kohnert konnte seiner Mannschaft vermitteln, worauf es in diesem Spiel an kommt. Dementsprechend begann das Spiel, Sandersdorf wollte das Spiel bestimmen und optisch gelang dies auch. Als in der 5. Minute die Abseitsfalle nicht zu schnappte, musste Christoph Heede schon einmal seine Klasse zeigen. In der 16. Minute stand ein Gegenspieler allein vor Heede und dieses Mal musste er schon einen Knockout hin nehmen, um den Ball mit dem Kopf zu halten. Kemberg zeigte aber auch schon in dieser Anfangsphase, wie dieses Spiel erfolgreich verlaufen könnte, schnelles Umkehrspiel nach Ballgewinn sollte letztendlich der Erfolgsgarant sein. In der 20. Minute erhält Kemberg einen Freistoß auf halbrechts, selbstredend eine Gelegenheit für einen Linksfuß. Kemberg hat mit Matthias Liebmann solch einen und er knallt das Ding einfach mal rein. Dieser Treffer spielte den Kembergern natürlich in die Karten und in der 25. Minute kommt Moritz Hillebrand nach einem Einwurf im Strafraum zum Schuss, der über den Winkel geht. Die Gäste waren bestrebt, zurück zu kommen und in der 27. Minute konnte nach einem Freistoß an der Mittellinie Daniel Wawrzyniak einen Abwehrfehler ausnutzen und zum Ausgleich treffen. Nur zwei Minuten später gab es einen erneuten Freistoß und nachdem Heede diesen noch abwehren konnte, war Fiala der Unglücksrabe, der im Bestreben, die Situation zu klären, den Ball im eigenen Netz versenkte. In dieser Situation zeigte die Kemberger Mannschaft Charakter und ließ sich von diesen Tiefschlägen nicht beeindrucken. In der 32. Minute wird Benedikt Richter bedient, der das Laufduell gegen Sandersdorfs Torhüter gewinnt. Dieser weiß sich nur noch mit Foulspiel im Strafraum zu helfen und den logischen Strafstoß verwandelt Fiala souverän. Danach plätschert das Spiel zwischen den Strafräumen bis Kemberg die Situation erkennt. Ballgewinn in der eigenen Hälfte, Fiala spielt sofort rechts auf Hillebrand und der bedient Richter, welcher den Ball annimmt und zum 3:2 vollstreckt. Glücklicherweise kann kurz vor dem Halbzeitpfiff eine missglückte Kopfballablage von Philipp Disselhoff nicht genutzt werden, wahrscheinlich war der Sandersorfer Spieler zu überrascht, so dass Heede den Ball „runter pflücken“ konnte.

Nach der Pause wollten die Gäste natürlich den Rückstand schnellstmöglich aufholen. Aggressivität sollte das passende Rezept sein, jedoch hatte Kemberg an diesem Tag genau die richtige Antwort parat, einfach auf die eigenen Stärken setzen und mutig sein. In der 51. Minute wird nach einem Ballgewinn wieder schnell geschaltet, Richter erläuft den Pass und kann im Strafraum den Ball behaupten. Der etatmäßige Kapitän der ersten Sandersdorfer Mannschaft weiß sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen, dummerweise war er der letzte Mann und muss mit Rot vom Platz. Fiala lässt sich auch diese Strafstoßchance nicht entgehen und trifft zum 4:2. Damit konnte Kemberg die Gäste unter Druck setzen, denn die wollten dieses Mal keinesfalls mit einer Niederlage nach Hause fahren. Bevor sich die Gäste aber sammeln konnten, spielte Fiala in der 58. Minute steil auf Felix Uhrig, der seine Schnelligkeit ausspielte und dann auch noch präzise nach innen flankte, wo sich Hillebrand mit dem 5:2 bedankte. Jetzt waren natürlich alle Optionen auf Kemberger Seite, die Gäste ein Spieler weniger, eine 3-Tore-Führung und das Wissen, dass weitere Kontermöglichkeiten vorhanden sein werden. So hätte Hillebrand in der 64. Minute den Spieß umdrehen können, sein Pass auf Felix Uhrig war etwas zu ungenau. Die Gäste waren trotz Unterzahl bestrebt, das Ergebnis freundlicher zu gestalten, ein Schuss aus der Drehung im Strafraum war eine sichere Beute von Heede. Kurz danach spielte Hillebrand einen genauen Pass auf Felix Uhrig und der scheiterte am Sandersdorfer Keeper. Der anschließende Eckball gelangte zu Richter, der den Ball über den Winkel spitzelte. Sandersdorf hatte danach zwei Möglichkeiten, einen Flachschuss konnte Heede sicher parieren und ein Schuss aus 20 Meter senkte sich erst hinter der Latte gefährlich. In der 78. Minute konnte das an diesem Tag erfolgreichste Erfolgsrezept angewandt werden. Ballgewinn in der eigenen Hälfte, Pass von Fiala auf Felix Uhrig, der wieder seine Schnelligkeit ausspielte und schulbuchmäßig in den Rücken der Abwehr flankte, wo Hillebrand noch den Ball annehmen konnte und überlegt flach verwandelte. Das sollte aber noch lange nicht der Schlusspunkt in dieser unterhaltsamen Partie sein. Nach einem Eckball in der 80. Minute kommt Jörg Marose an den Ball und trifft zum 6:3. Nach dem Anstoß wird Bastian Schenk auf links bedient und findet seinen Meister im Sandersdorfer Torhüter. Der anschließende Eckball gelangt zu Rene Fischer und dieser kann den Torhüter überwinden. Der Ball kann noch vor Überschreiten der Torlinie gerettet werden, allerdings nur bis zu Fiala, der mit einem Hechtkopfball zum 7:3 trifft. Den Schlusspunkt setzte Christian Kuka in der 85. Minute, der einen Freistoß direkt verwandelte. Das war natürlich ein Spiel für die Galerie und die Kemberger Mannschaft konnte zeigen, welches Potential in ihr steckt. Nun muss die Mannschaft beweisen, dass sie auch im Vergleich gegen sogenannte "Underdogs" (nächste Woche ist Pretzsch im Pokal der Gegner) die Dominanz in Erfolg ummünzen kann.

Aufstellung: Christoph Heede, Philipp Disselhoff, Florian Uhrig, Felix Uhrig, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand, Hannes Peeck, Michal Fiala (81. John-Marc Kröber), Benedikt Richter (71. Rene Fischer), Marc Seeger (74. Bastian Schenk)

 

Di., 01.07. 18:30 Uhr Training
Do., 03.07. 19:00 Uhr SV Seegrehna 93 - RW Kemberg (3:5)
Fr., 04.07. 18:30 Uhr Training entfällt
Sa., 05.07. 15:00 Uhr RW Kemberg - SV Allemannia 08 Jessen
So., 06.07. 10:00 Uhr Waldlauf Lubast
Di., 08.07. 18:30 Uhr Training
Do., 10.07. 18:30 Uhr RW Kemberg - SV Eintracht Elster
Fr., 11.07. 18:30 Uhr Training
Sa., 12.07. 15:00 Uhr SG Ramsin - RW Kemberg
Di., 15.07. 18:30 Uhr Training
Do., 17.07. 18:30 Uhr Training
Fr., 18.07. 18:30 Uhr Training
Sa., 19.07. 15:00 Uhr FC Halle-Neustadt - RW Kemberg
Di., 22.07. 18:30 Uhr Training
Do., 24.07. 09:00 Uhr Trainingslager Geiselwind
Fr., 25.07.   Trainingslager Geiselwind
Sa., 26.07.   Trainingslager Geiselwind
So., 27.07.   Trainingslager Geiselwind
Di., 29.07. 18:30 Uhr Training
Do., 31.07. 18:30 Uhr Training
Sa., 02.08. 15:00 Uhr 1. Spieltag LK 5

 

Dieser Vorbereitungsplan wird, bei Bedarf, aktualisiert.

Neben den Fußballschuhen, sind auch Laufschuhe stets mitzubringen.

Änderungen bisher: - Vorverlegung des Spiels gegen SV Seegrehna auf Donnerstag, 03.07

                            - Verlegung des Spiels gegen Jessen nach Kemberg, wegen Platzsperre in Jessen

                            - Ausfall Training am 04.07. wegen WM-Viertelfinale

 

 

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel in Jessen war schwer zu kalkulieren. Rot-Weiß kam mit einer katastrophalen Auswärtsbilanz im Kalenderjahr 2014 (4 Spiele, 0 Tore, 0 Punkte) zum Tabellenletzten. Die Gastgeber haben alle ihre Punkte auf der heimischen Anlage geholt und konnten befreit aufspielen, da ihre Chancen auf den Klassenerhalt nur noch rein mathematischer Natur waren.

Der SV Allemannia 08 begann furios und spielte viel mutiger Fußball, als die meisten anderen Teams der Liga. Mit frühem Pressing durch große Teile des Teams gehörte die Anfangsphase klar dem Team aus der Elsterstadt. Kemberg hatte offensichtlich sehr große Probleme mit dem recht stumpfen Platz, denn viele Pässe waren einfach nicht scharf genug gespielt. Auch bei Ballannahmen und bei der Kalkulation von langen Bällen merkte man den Spielern deutliche Konzentrationsmängel an. Das frühe Führungstor der Jessener resultierte aus genau solch einer Fehleinschätzung in der 7. Spielminute. In der Folgezeit häuften sich viele Standardsituationen um den Kemberger Strafraum, da die Gäste eigentlich permanent zu spät – oder zu unentschlossen reagierten. Diesmal jedoch brachten diese ruhenden Bälle keine große Gefahr für die Defensive der Gäste. Nach einer halben Stunde stellten die Rot-Weißen um und bekamen langsam etwas Zugriff, auf die einseitige Partie. Die größte Chance der 1. Halbzeit vergab Lukas Hillebrand aus der Nahdistanz.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Kemberg, angetrieben von einem deutlich gesteigerten zentralen Mittelfeld um den überragenden Michal Fiala, die Kontrolle über das Spiel. Der Taktgeber selbst hatte mit einem Pfostenschuss auch eine gute Chance auf den Ausgleich. Das 1:1 gelang letztlich André Apitzsch mit einer „verunglückten“ Flanke, die unhaltbar im langen Eck einschlug (61.). Rot-Weiß wollte nun auch den Siegtreffer und agierte mutiger. In der 77. Minute war Moritz Hillebrand frei vor dem gegnerischen Keeper, umspielte diesen und wurde dann im letzten Moment am Torschuss gehindert. Die Folge war ein Platzverweis und ein Strafstoß, den Michal Fiala sicher verwandelte. In der Schlussphase machte der souveräne Kemberger Schlussmann, Christoph Heede, es noch einmal spannend: Beim Herauslaufen traf er den Ball nicht richtig und bereitete damit einen Torschuss der Jessener vor, den er mit vollem Sprinteinsatz in letzter Sekunde von der Linie wischte.

Mit dem Schlusspfiff der fairen Begegnung war endgültig klar, dass der SV Allemannia 08 Jessen den Gang in die Kreisoberliga antreten muss. Dort ist dem großen Klub eine kurze Verweildauer zu wünschen, denn die Duelle mit den Schwarz-Weißen hatten - und haben einen besonderen Reiz.

Kemberg schoss in dieser Saison erstmals auswärts mehr, als nur ein Tor. Für die kommenden Begegnungen muss man sich jedoch deutlich steigern, um noch weitere Punkte sammeln zu können. Der Klassenerhalt, als Minimalziel, könnte rechnerisch nächste Woche perfekt gemacht werden. Es geht zur Mannschaft der Stunde, denn die SG Reppichau konnte zuletzt fünf Spiele in Folge gewinnen.

Aufstellung: Christoph Heede, Michael Miertzschke, Benjamin Hampel (30. Florian Uhrig), André Apitzsch, Moritz Hillebrand, Hannes Peeck, Michal Fiala, Benedikt Richter, Bastian Schenk (46. René Fischer), Marc Seeger (71. Lucas Bischoff), Lukas Hillebrand

Dieses Mal hat die Mannschaft gezeigt, was mit Leidenschaft und unbedingtem Willen machbar ist. Nach nur drei Wochen konnte Benedikt Richter dank der Künste von Physiotherapeutin Claudia Zander wieder mit wirken, was sich für die Stabilität der Abwehr positiv auszahlte. Allerdings hatten die Gäste die erste Möglichkeit, wieder einmal sorgte ein Einwurf in den Strafraum für Verwirrung und eine zu kurze Abwehr zum völlig frei stehenden Sebastian Hartmann hätte schon den Rückstand bedeuten können, aber den Schuss kann Christoph Heede prächtig parieren. Gleich danach wird der Ball am eigenen Strafraum verloren, abermals kommt Hartmann an den Ball, dieses Mal verhindert Richter Schlimmeres. Dann jedoch begann Kemberg, das Zepter zu übernehmen. Hinten kehrte Sicherheit ein und der Spielaufbau klappte bedeutend besser als in den Spielen zuvor. Bastian Schenk erwischte einen sehr guten Tag, so dass über die linke Seite viel lief. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. So stellten zwei Schüsse von Michal Fiala in der 7. und 13. Minute Gröberns Keeper Billy Schneeberger vor nicht allzu große Probleme. Nach einer Viertelstunde schickte Marc Seeger mit einem Diagonalpass Schenk auf die Reise, der konsequent in den Strafraum eindrang und nur knapp verzog. Wenig später legte sich Gröberns Kapitän Rene Steudel den Ball direkt an der Strafraumgrenze zurecht, kann aber die Mauer nicht überwinden. Auch das nächste Mal wird es wieder durch Schenk gefährlich, wieder zieht er konsequent nach innen und dieses Mal wird sein Schuss abgeblockt. Jetzt ließ Kemberg die Gäste nicht zur Ruhe kommen, Forechecking und Einsatz sorgten dafür, dass der Gegner regelrecht eingeschnürt wurde. Immer wieder wurden die Angriffe über die Außen vorgetragen und es ergaben sich einige Chancen. Matthias Liebmann gibt einen Schuss ab, der wieder abgeblockt werden kann, Andre Apitzsch setzt sich auf der rechten Seite durch und flankt nach innen, Schenk schießt und wieder ist ein Bein dazwischen. Dann dringt Moritz Hillebrand in den Strafraum ein und passt nach innen, aber sein Bruder Lukas war nicht rechtzeitig genug zur Stelle. In der 40. Minute schießt Moritz Hillebrand eine Ecke direkt aufs Tor, Schneeberger muss sich strecken, um den Ball zur Ecke klären zu können. Die segelt in den Strafraum und findet den frei stehenden Marc Seeger, der dieses Mal den Torhüter überwinden kann, aber auf der Linie steht ein Abwehrspieler und kann das Tor verhindern. Gröbern kann sich nur ab und an Verschnaufpausen gönnen, wenn der Ball einfach raus geschlagen wird. Glück hatte Kemberg, als ein Abwehrversuch missglückt und der Ball Hartmann vor die Füße fällt, der war wahrscheinlich zu überrascht und semmelt den Ball weit über den Kasten. In der 43. Minute wieder so ein langer Ball nach vorn, den Marc Stockmann im Strafraum behaupten kann und dann gefoult wird, logische Konsequenz Strafstoß. Denis Seliger findet in Heede seinen Meister, der wieder eine Klasseleistung ablieferte, auch den Nachschuss kann er halten, jedoch sorgt ein erneuter Pfiff für Entsetzen, denn Schiedsrichter Andreas Zepter moniert, dass bereits vor Ausführung des Strafstoßes ein Kemberger in den Strafraum lief. Dieses Mal läuft Hannes Körsten an und lässt Heede keine Chance. Das war gleichbedeutend die Halbzeitführung und Kemberg musste bereits zum vierten Mal einen Rückstand hin nehmen.

Kemberg blieb nicht lange in der Kabine und man merkte der Mannschaft an, dass sie mehr wollte. Mit dem Anpfiff der 2. Hälfte war die gesamte Mannschaft präsent, jeder merkte, dass da noch was gehen sollte. Die Zuschauer anerkannten den Willen und unterstützen ihre Mannschaft wie schon lange nicht mehr. Dieser Funke sprang scheinbar über und die 2. Halbzeit war einen der besten, die in Kemberg in letzter Zeit zu sehen war. In der 47. Minute schickt Fiala Apitzsch, der sich gegen zwei Spieler durchsetzt und den mitgelaufenen Moritz Hillebrand präzise anspielt, dessen Schuss geht über den Kasten. Wenig später erkämpft sich Moritz Hillebrand den Ball,, schaut und spielt Fiala an, dessen Schuss ist aber nicht druckvoll genug. In der 55. Minute wieder einer dieser einfach weit heraus geschlagenen Bälle, der Kopfballversuch misslingt und plötzlich steht Dennis Strulik allein vor Heede. Er überlupft ihn und die bangen Blicke der Kemberger Zuschauer verfolgen die weitere Flugbahn des Balles. Dieser geht zum Glück gegen den Pfosten und springt von da in die auffangbereiten Arme von Heede. Wer weiß, was bei einem 0:2 passiert wäre....... Dann die 60. Minute, Moritz Hillebrand wird bei einem Kopfball unmittelbar an der Strafraumgrenze gefoult und er legt sich den Ball selbst zurecht. Man spürte regelrecht den Willen und er hämmerte den Ball zum mehr als verdienten Ausgleich in die Maschen. Kemberg ließ nicht locker und spielte weiter auf den Führungstreffer. Nach einem Freistoß kommt Lukas Hillebrand in Schussposition, schießt aber knapp daneben. Apitzsch setzt sich abermals rechts durch und flankt zu Liebmann, der aber nicht an den Ball kommt. Jetzt mussten die Kemberger dem hohen Tempo etwas Tribut zollen und konnte nicht mehr mit dieser Geschwindigkeit die Angriffe vortragen. Mittlerweile waren Schenk und Philipp Disselhoff am Ende ihrer Kräfte und ausgewechselt worden. In der 80. Minute legt sich Moritz Hillebrand abermals den Ball zurecht, aber dieses Mal beträgt die Entfernung gut 40 Meter. Er trifft den Ball nicht voll, der geht aber trotzdem an allen vorbei und gelangt zu Richter, der den Ball mit einem langen Schritt am verdutzten Schneeberger zur Führung vorbei spitzelte. Das war natürlich die Erlösung, denn endlich belohnte sich die Mannschaft für ihren nimmermüden Einsatz. Es waren aber noch 10 Minuten zu spielen und in der 86. Minute schlenzte Bert Hintersdorf einen Schuss knapp neben den Kasten. Nur eine Minute wird Rene Fischer angespielt. Er kann den Ball seelenruhig annehmen, läuft noch ein Stück und schaut hoch. Aus 30 Metern zieht er ab und dieser Schuss war so präzise, dass er genau in den Winkel einschlägt, Schneeberger hatte keine Chance. In der Nachspielzeit hatte Hannes Peeck noch die Möglichkeit, aber sein Heber geht hinter der Latte auf das Tornetz. Wenig später war Schluss und man konnte allen, ob Spielern, Offiziellen oder Zuschauern, die Erleichterung vom Gesicht ablesen. Insgesamt ein völlig verdienter Sieg und der war keineswegs „dreckig“, sondern richtig toll erspielt.

Aufstellung: Christoph Heede, Philipp Disselhoff (77. Florian Uhrig), Michael Miertzschke, Bastian Schenk (57. Rene Fischer), Andre Apitzsch, Marc Seeger, Moritz Hillebrand (87. Hannes Peeck), Michal Fiala, Benedikt Richter, Matthias Liebmann, Lukas Hillebrand

Kemberg bleibt sich in der Rückrunde treu, wieder nicht die schlechtere Mannschaft, aber trotzdem verloren. Ein nicht getroffener Ball, ein Abseitstor und ein nicht verwandelter Strafstoß führten zur erneuten Niederlage.

Zwei gesperrte und ein verletzter Spieler sorgten für erneute Umstellungen. Bevor das Spiel richtig los ging, erzielte der Gastgeber die Führung. Ein Einwurf springt im Strafraum auf, Florian Uhrig trifft den Ball nicht und der kommt zum völlig frei stehenden Patrick Heinelt, der aus 5 Metern kein Problem hat, ein zu schieben. Wenig später entsteht abermals Gefahr, als eine Flanke nur bis zum Elfmeterpunkt weg geköpft werden kann, der Schuss dann aber zu lasch war, so dass Christoph Heede kein Problem hat, den Ball auf zu nehmen. Kemberg versucht, ins Spiel zu kommen und nach einer Viertelstunde läuft der Angriff über Rechts, Michal Fiala spielt steil auf Rene Fischer, der dann aber zu lange zögert und noch abgeblockt werden kann. Weitere 2 Minuten später wird der Ball einfach nach vorn geschlagen, Christoph Felgenträger, der es nicht geschafft hat, rechtzeitig wieder nach hinten zu laufen, steht klar im Abseits, was vom Assistenten leider ignoriert wird und so kann Felgenträger allein auf Heede zu laufen und verwandelt zum 2:0. Kemberg ließ sich davon nicht sonderlich beeindrucken und versucht weiterhin, spielerisch zum Erfolg zu kommen, trifft aber auch an diesem Tag wie bereits in den beiden Spielen vorher auf einen unbequemen, immer wieder störenden und harten Gegner, der aber nicht unfair agiert. Trotzdem ergibt sich in der 22. Minute eine Riesenchance, Moritz Hillebrand wird im Strafraum angespielt, hebt den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und will den Ball in die Ecke schlenzen, findet jedoch in Torhüter Nico Deich seinen Meister, den weg springenden Ball kann Florian Uhrig nicht mehr erreichen. Nach einer halben Stunde sorgt ein Freistoß für Gefahr, den Heede mit den Fingerspitzen ablenken kann, zum Glück steht kein Mosigkauer in der Nähe. Bis zur Pause passiert nicht mehr viel, eine Kombination zwischen Fiala, Fischer und Hillebrand wird von letzterem abgeschlossen, der Schuss geht über den Kasten. Mosigkau hat nach einem Fehler noch die Chance, zu langes Ballhalten entschärft die Situation, Michael Miertzschke kann den Ball erkämpfen.

Nach der Pause sind gefährliche Situationen Mangelware, Kemberg ist präsent und hat eindeutig mehr Ballbesitz, gefährliche Aktionen sieht man jedoch wenige. Mosigkau tut alles, um den Ball gar nicht erst in die Nähe des eigenen Strafraumes gelangen zu lassen und ist in kämpferischer Hinsicht die bessere Mannschaft. Gefahr kommt auf, als ein Freistoß in den Kemberger Strafraum geschlagen wird und es zu einem Durcheinander kommt, welches letztlich bereinigt werden kann. In der 59. Minute dann eine Schrecksekunde, Heede nimmt den Ball auf und sinkt plötzlich zusammen, gegnerische Beeinflussung lag da nicht vor. Er muss ausgewechselt werden und für ihn kommt Nico Kohnert, vermutlich hat die Hexe zugeschlagen. Gleich danach hat Hillebrand eine Chance, Stefan Müller spielt zu Matthias Liebmann und der sieht den startenden Hillebrand, welcher in den Strafraum eindringt, aus spitzem Winkel aber seinen Meister in Deich findet, der zur Ecke klären kann. Wiederum sorgt ein Einwurf der Mosigkauer für Gefahr, der Ball streicht durch den Strafraum und findet den Kopf eines Mosigkauers, mit einer Glanzparade kann Kohnert den Ball zur Ecke klären. Danach plätschert das Spiel dahin, konstruktive Spielzüge sind auf beiden Seiten Mangelware, so dass kaum Nennenswertes passierte. Kurz vor Schluss wurde es dann doch noch interessant, Fiala schickt rechts Hannes Peeck, der auch in den Strafraum eindringt und frei stehend nach innen passen kann, dieser Pass gelingt überhaupt nicht, so dass keine Gefahr entsteht. In der Nachspielzeit liegt Fiala plötzlich im Strafraum auf dem Boden und es gibt Strafstoß, der gefoulte läuft an und Deich kann den nicht sonderlich platzierten Schuss halten. Fiala setzt nach und schießt den Abpraller in den wolkenverhangenen Mosigkauer Himmel. Somit bleibt es bei dem Spielstand, der bereits nach 17 Minuten fest stand und Kemberg erzielt auch im dritten Spiel nach der Winterpause keinen Treffer.

Aufstellung: Christoph Heede (59. Nico Kohnert), Michael Miertzschke, Stefan Müller, Matthias Liebmann, Andre Apitzsch, Moritz Hillebrand, Rene Fischer, Michal Fiala, Marc Seeger, Florian Uhrig ( 73. Bastian Schenk), Felix Uhrig (46. Hannes Peeck)

20:15 Uhr am Freitagabend schauten sich alle im Kemberger Lager verständnislos an, wie es denn passieren konnte, solch ein Spiel zu verlieren. Nach einigem Abstand ist der Grund für diese Niederlage klar. Es hat die Mannschaft gewonnen, die an diesem Abend einfach gewinnen wollte!

Die erste Hälfte wurde von Kemberg weitgehend bestimmt und auch Chancen ergaben sich. Lukas Hillebrand hatte nach Pass von Michal Fiala die erste Möglichkeit, sein zu langes Zögern verhinderte jedoch, dass es gefährlich werden konnte. Bis zur 20 Minute neutralisierten sich beide Mannschaften, dann kann Felix Uhrig den Ball am Strafraum behaupten und spielt zu Rene Fischer, dessen Flanke Torhüter Christian Gieloff gerade noch so zur Ecke lenken kann. Der Eckball kam zu Fiala, dessen Kopfball war jedoch zu drucklos. Im Gegenzug entstand nach einem Einwurf Verwirrung im Kemberger Strafraum, nach vier missglückten Versuchen konnte der Ball dann raus geschlagen werden. In der 24. Minute schlägt Marc Seeger einen Freistoß in den Trebitzer Strafraum und der abgewehrte Ball gelangt zu Fiala. Dessen sofortiger Flachschuss kann vom großartig reagierenden Gieloff mit den Fingerspitzen um den Pfosten gelenkt werden. Wieder wird der Eckball gefährlich, dieses Mal köpft Marc Seeger knapp über das Lattenkreuz. Ein weiterer Standard bringt die nächste Gefahr, einen Eckball von Felix Uhrig köpft Fischer neben den Kasten. Dann hat auch Trebitz wieder mal Offensivaktionen, ein Schuss geht über den Kasten und ein Heber aus 40 Meter nach vorherigem leichten Ballverlust im Mittelfeld geht ebenfalls über den Kasten. 10 Minuten vor der Halbzeit hat Fischer noch eine Chance, nach Ablage von Felix Uhrig kommt er in gute Schussposition, aber auch in Rückenlage, so dass sein Schuss über den Kasten geht. Danach plätschert das Spiel bis zum Halbzeitpfiff nur noch dahin, so dass es mit dem torlosen Remis in die Kabine geht.
3 Minuten nach der Pause scheint die Partie für Kemberg leichter zu werden, denn Dominik Weigel muss mit Gelb/Rot vom Platz. Doch dann passiert das, was in solchen Situationen oft zu beobachten ist. Die numerisch überlegene Mannschaft kann mit dieser Überzahlsituation nicht so richtig etwas anfangen und die andere Mannschaft steigert sich von Minute zu Minute. Fast eine Viertelstunde lang versucht Kemberg, sich auf die neue Situation ein zu stellen, findet aber überhaupt keinen Zugriff mehr. Nach einer Stunde erhält Trebitz einen Freistoß an der Mittellinie, welcher diagonal in den Strafraum geschlagen wird. Die Flanke wird sofort nach innen geköpft, wo Enrico Franzel gegen eine noch nicht sortierte Kemberger Abwehr leichtes Spiel hat und zur überraschenden Führung einköpft. Danach verfiel Kemberg in eine Schockstarre und die Aktionen wurden lethargisch. Gegen einen jetzt leidenschaftlich kämpfenden Gegner gelang es keinem Spieler, irgend einen Akzent zu setzen, die gesamte Mannschaft ließ sich regelrecht den Schneid abkaufen und Trebitz verdiente sich diese Führung mehr und mehr. Vielleicht hätte diese Begegnung noch kippen können, wenn Moritz Hillebrand noch seine Kaltschnäuzigkeit aus der Hinrunde besessen hätte. In der 72. Minute findet Kemberg endlich mal die richtigen Mittel, Ballbehauptung und sicheres Passspiel von Fiala zu Fischer und dessen durchgesteckter Pass auf Moritz Hillebrand ließ diesen völlig allein vor Gieloff erscheinen. Dieser entschied sich früh und machte sich flach, so dass oben alles offen war. Jedoch schießt Moritz Hillebrand knapp über den Kasten. 5 Minuten später flankt Moritz Hillebrand zu Fischer, dessen Kopfball kann von Gieloff wieder mal mit den Fingerspitzen gegen die Latte gelenkt werden. Wie einfach gegen Kemberg Tore gelingen, zeigte die 80. Minute. Nach Ballverlust startet Trebitz den Konter, Franzel kann den Ball behaupten, setzt sich durch und marschiert konsequent Richtung Strafraum Er behält die Übersicht und passt flach zum mit gelaufenen Norman Henschel, der Christoph Heede mit einem Flaschschuss keine Chance lässt und zum 0:2 trifft. Danach war Kemberg völlig von der Rolle und ergab sich fast schon willenlos in diese vermeidbar gewesene Niederlage. Kemberg hatte dann noch Glück, dass ein Heber von Andreas Meene gerade noch so von Heede zur Ecke gelenkt wurde. Als in der Nachspielzeit es auch Hannes Peeck nicht schafft, aus 8 Metern zu treffen, wurde die Partie zur Freude der Trebitzer beendet. Damit sind die Trebitzer auf drei Punkte an Kemberg ran und die Spieler müssen sich in den nächsten Wochen wieder auf ihr tatsächliches Können besinnen, um nicht wieder akut in den Abstiegstrudel zu gelangen.

Aufstellung: Christoph Heede, Philipp Disselhoff, Benjamin Hampel, Michael Miertzschke, Moritz Hillebrand, Rene Fischer (78. Hannes Peeck), Michal Fiala, Bastian Schenk (70. Stefan Müller), Marc Seeger, Lukas Hillebrand (58. Florian Uhrig), Felix Uhrig

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen