SV Rot-Weiß Kemberg – 1. FC Lok Leipzig 1:4 (1:2)

Vor knapp 500 Zuschauern zeigten die Kemberger gegen den hohen Favoriten aus der Messestadt eine respektable Leistung. Lediglich in der Anfangsphase als die Rot-Weißen etwas zu viel Respekt hatten und teilweise zu kleinlich aus der Abwehr heraus spielten konnte der Oberligist eine deutliche Feldüberlegenheit aufweisen. So kamen die Leipziger durch zwei schnelle Tore durch Heusel (8.) und Brumme (12.) besser ins Spiel. Mitte der 1. Halbzeit konnte der Gastgeber dann das Spiel offen gestalten. Von einem 3-Klasse Unterschied war jetzt nichts mehr zu sehen. Folgerichtig erzielte Pavel Sedlacek nach Vorarbeit von Marvin Richter den viel umjubelten Anschlußtreffer. In der 2. Hälfte machte sich bei hochsommerlichen Temperaturen der Kräfteverschleiß durch den Tags zuvor bestrittenen Punktspielstart bemerkbar. Die Leipziger erhöhten den Spielstand durch zwei weitere Tore auf 1:4.

Fazit: Insgesammt eine Klasse und temporeiche Partie die aufgrund der schwindenden Kräfte der Rot-Weißen um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel.

Kemberg: P. Albrecht (46. C. Heede), M. Smetak, P. Elias, M. Olejnik, M. Liebmann (86. A. Apitzsch), M. Geipel (86. F. Fischer), T. Heede, M. Obrtlik, H. Reiß (22. M. Richter), P. Sedlacek (88. P. Bischoff), N. Geißler (88. A. Steiner)

Kemberg konnte auch das vierte Vorbereitungsspiel zur neuen Saison erfolgreich bestreiten. Gegen aggressiv eingestellte Landesligisten nutzte Nico Geißler die erste echte Chance des Spiels zur Führung in der 12. Minute, nach starker Vorbereitung von Pavel Sedlacek. Geißler erhöhte in der 24. Spielminute auf 2:0 indem er mit dem linken Fuß gekonnt in die lange Ecke zirkelte. Weitere Chancen ließen die Rot-Weißen etwas zu fahrlässig ungenutzt: Sedlacek vergab in den Minuten 17 und 34 knapp. Michael Geipel traf in der 32. Minute per Seitfallzieher die Querlatte. Nach der Pause das gleiche Bild: Geißler und Richter hatten bereits in der 47. Spielminute große Möglichkeiten, Elias und Obrtlik hatten aus größerer Distanz Pech (53./59.). Nach und nach tauchten auch die Gäste vor dem gegnerischen Tor auf, ohne allerdings eine sogenannte Hundertprozentige zu erspielen. Das 3:0 besorgte dann Sedlacek nach Querpass von Geißler in der 63. Minute. Mit den späteren Wechseln brach der Spielfluss etwas ab, wobei das Spielgeschehen weiterhin in der Hälfte des Gegners stattfand.
Aufstellung: C. Heede (46. P. Albrecht), M. Liebmann (73. A. Apitzsch), M. Olejnik, P. Elias, M.
Smetak, T. Heede, M. Richter, M. Obrtlik, M. Geipel, N. Geißler (68. F. Fischer), P. Sedlacek (83. P.
Bischoff)

 

Die Kemberger, derzeit im Trainingswochenende, hatten im Vorfeld der Partie bereits harte Trainingseinheiten zu überstehen. Trainer Andrusak lobte darum die Moral der eingesetzten Spieler, die trotz deutlichen Kraftverschleißes dem Landesligisten keine echte Torchance erlaubten. Die eigenen Möglichkeiten wurden allerdings nicht konsequent genutzt, einzig Michal Obrtlik konnte in der 14. Spielminute nach guter Vorarbeit von Nico Geißler zur Jubelrunde abdrehen. Viermal allerdings scheiterte der Gastgeber am Alluminium: Zweimal Michal Obrtlik, Nico Geißler und Florian Fischer blieb der Torerfolg nur knapp verwährt. Die abendliche Trainingseinheit, sowie der "harte Sonntag" bleiben den Landesklasse-Spielern allerdings nicht erspart.

Aufstellung: C. Heede, M. Smetak, M. Olejnik, P. Elias, M. Liebmann (55. P. Bischoff), T. Heede (62. F. Fischer), M. Geipel (80. H. Peeck), M. Obrtlik, M. Richter, P. Sedlacek, N. Geißler (46. S. Hartmann) 

 

Das Landesklasseteam testete am Mittwoch gegen Eintracht Elster. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Nach einem Freistoß von Michal Obrtlik war Pavel Sedlacek zur Stelle und markierte per Kopf das 1:0 (2.). In der 8. Minute erhöhte der gleiche Spieler mit einem fulminanten Rechtsschuss in den Winkel auf 2:0. Die Eintracht war sichtlich überrascht und auf Grund der Mehrzahl an absolvierten Trainingseinheiten nicht frisch genug um für echte Entlastung sorgen zu können. Nach 27 Minuten machte "Sedi" seinen Hattrick perfekt. In der 31. Spielminute traf Michal Obrtlik cool und überlegt zum 4:0 nach einer sehenswerten Kombination. In dieser Phase gelang den Rot-Weißen beinahe alles, so traf Sedlacek erneut aus gößerer Distanz in den Giebel, diesmal jedoch mit dem linken Fuß. Nach der Pause gab es dann weniger Torchancen, dafür war die Kemberger Innenverteidigung etwas mehr gefordert, ließ aber nichts anbrennen. Der Test darf als gelungen bezeichnet werden, dennoch betonten beide Trainerteams nachhaltig, dass nicht das Ergebnis, sondern die Laufarbeit das entscheidende Kriterium darstellte. 

Aufstellung: P. Albrecht (46. C. Heede), M. Liebmann, M. Olejnik, P. Elias, M. Smetak, T. Heede, M. Richter (46. A. Apitzsch), M. Geipel, M. Obrtlik (46. F. Fischer), P. Sedlacek (46. H. Peeck), N. Geißler (70. M. Wend)

Zugänge

Tobias Heede (Grün Weiß Piesteritz)

Marvin Richter (Grün Weiß Piesteritz)

Eric Kröber (Grün Weiß Piesteritz)

Martin Olejnik (MSV Eisleben)

Petr Elias (MSV Eisleben)

Pavel Sedlacek (MSV Eisleben)

Nico Geißler (FSV Krostitz)

Florian Fischer (FSV Bad Schmiedeberg)

Andrzej Steiner (SG Trebitz)

Philipp Albrecht (Heidenauer SV)

Jiri Andrusak (MSV Eisleben)

Abgänge

Julian Ruprecht (SV Seegrehna)

Marco Weise (SV Seegrehna)

Jens Malerz (HSV Gröbern)

Marc Stockmann (HSV Gröbern)

David Bischoff  (HSV Gröbern)

Marko Drefke (FSV Bad Schmiedeberg)

Daniel Kail (nicht bekannt)

Zdenek Zaruba (nicht bekannt)

Petr Ruzicka (nicht bekannt)

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